Um es mal mit Lightmasters Worte zu sagen: “Fahrrad fahren macht Spaß”. So dachten sich wohl auch die Luxemburger Fahrrad-Profis dieses Jahr auf der Tour de France, und traten gleich zu dritt an. Erfolge haben sie ja schon erzielt, aber mal so richtig auf der schwersten und größten Rundfahrt ins Scheinwerferlicht zu kommen muss schon ein neues Gefühl für die jungen Sportler sein, gleich 3 Trikots haben sie bisher geholt, das Gelbe (Führender des Generalklassements, in diesem Fall Kim Kirchen), das grüne Trikot, des besten Sprinters (wieder Kim Kirchen) und das weiße Trikot (Andy Schleck), der beste Fahrer unter 25 Jahre.
Nun, ich frage mich wieso die auf einmal so gut sind, wurde wirklich was mit dem Antidopingeinsatz erreicht? Sind jetzt echt keine Schummler mehr im Rennen? Oder haben verschiedene Fahrer besseres Doping als andere und bleiben unerkannt? Ich bin echt mal gespannt wie das ganze weitergeht, und ob nicht doch noch der eine oder andere erwischt wird… Dass jetzt die Luxemburger die sind die am schnellsten die Berge hochradeln lässt mich aber irgendwie kalt, wieso sollte man sich das antun? Nur weil mans kann?! Mhhhh, früher, war das immer eine verpönte Antwort in den Hackerboards wo man sich so ein wenig in die Materie eingelesen hat:”Wieso löschst du dem seine Festplatte?”- “Weil ich es kann”. Hier ist es ja auch so… so genug geredet, Sport interessiert mich weiter nicht.
Ganz nebenbei, wurde dann aber noch ein neues Gesetz in Luxemburg erlassen. Davon berichtet aber nur eine Zeitung (soweit ich jetzt informiert bin) Der Artikel ist relativ kurz, und geht in den rss-feeds unter den Nachrichten, dass der luxemburgische Radsport gleich die Welt regiert total unter (wie auch hier)… So werde ich hier kurz drauf eingehen, für die Leute die bis hierhin gelesen haben: Hier geht der wichtige Teil los! Wie ich schonmal hier berichtet hatte, sollten der Datenmissbrauch in Luxemburg legalisiert werden, nun, es ist soweit, wie es im lessentiel(franösischer Text) berichtet wird. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein neues Gesetz erlassen. Dieses Gesetz soll äußerst klar sein so sagt Herr Santer. Der Zugang zu den Datenbanken soll nun einem Richter gestattet sein, der an einem Fall arbeitet. ABER auch für Agenten ohne besondere Erlaubnis! Ein Beispiel wäre, dass ein Polizist eine Waffe in einem Auto sieht, dann hat er die Berechtigung in der Datenbanken nachzusehen wem das Auto gehört. Allerdings, sei das nur halb so schlimm, meint die Zeitung, da das Gesetz vorsieht, dass genaustens protokolliert werden soll wer wann auf welche Daten zugreift. So wären Entartungen à la BigBrother is watching you, ausgeschlossen, so die Zeitung. Weiterhin soll man nur Einsicht in die Datenbanken haben wenn es um eine Straftat geht die wenigstens mit 2 Jahre Gefängnis bestraft wird.
Damals, als das Gestz vorgeschlagen wurde, hatte sich die “Commission consultative des droits de l’homme” ja gegen dieses Gesetz ausgesprochen, jetzt jedoch seien sie beruhigt dass die Umsetzung so gut sei.
Ich jedoch nicht, und mit mir gibt es einige Leser der Zeitung, die sich zu dem Thema geäußert haben, die auch nicht finden, dass es eine gute Idee ist so was einzuführen.